Deine ersten 5 Minuten
Kein Setup, kein Fachjargon. In fünf Minuten erhältst du ein wirklich nützliches Ergebnis und verstehst, warum es funktioniert hat.
- Claude öffnen und deine erste echte Frage stellen (kein Setup nötig)
- Einen Prompt so schreiben, wie ihn eine kluge Kollegin haben wollte: Ziel, Länge, Zielgruppe, Ton
- Eine Antwort mit Nachfragen in einfacher Sprache verfeinern (iterative Verfeinerung)
- Die eine Sicherheitsgewohnheit übernehmen, die zählt: prüfen, bevor du vertraust
:::tip Füge hier einen Screenshot hinzu Diese Seite ist die Einstiegsgrundlage — sie verdient kommentierte Screenshots oder ein kurzes GIF. Wenn du visuelle Inhalte beisteuern kannst, öffne bitte einen PR. :::
Der 5-Minuten-Weg
- Gehe zu claude.ai und melde dich an (der kostenlose Tarif reicht für den Anfang). Du kannst Claude auch in der Mobil-App oder per Sprache nutzen — siehe „Welches Claude soll ich verwenden?“ für die vollständige Übersicht.
- Nicht „suchen.“ Gib Kontext und sage, was du willst: nenne das Ziel, die Länge, die Zielgruppe, den Ton und wie „fertig“ aussieht. Das sind 80 % des Promptings, und es funktioniert bei jeder KI.
- Du musst es nicht beim ersten Versuch perfekt hinbekommen. Antworte in einfacher Sprache — „mach es kürzer und lockerer“, „füge einen Satz über die kostenlose Fragerunde hinzu.“ Dieses Hin und Her ist iterative Verfeinerung.
- Beweise dir selbst, dass es universell einsetzbar ist: fasse einen Artikel zusammen, erkläre ein Konzept einfach oder plane ein schnelles Abendessen aus den Zutaten, die du hast.
- KI kann selbstbewusst klingen und trotzdem falschliegen. Bei allem, was wichtig ist, prüfe es. Verifiziere Fakten, Zahlen, Daten, Zitate und Quellenangaben.
Minute 2 im Detail — das größte Upgrade für Einsteiger
Der größte Erfolg am ersten Tag: gib Kontext und sage, was du willst. Vergleiche:
❌ „Marketing-E-Mail“
✅ „Schreibe eine freundliche E-Mail mit 120 Wörtern, die Bestandskunden zu einem Webinar am 30. Juni über unser neues Analytics-Dashboard einlädt. Herzlich, aber nicht verkäuferisch. Ende mit einem klaren Aufruf zur Anmeldung.“
Der zweite Prompt nennt Ziel, Länge, Zielgruppe, Ton und wie „fertig“ aussieht. Das sind 80 % des Promptings, und es funktioniert bei jeder KI. (Mehr in Prompting-Grundlagen.)
Dein erster Prompt zum Ausprobieren
Write a friendly 120-word email inviting existing customers to a webinar on June 30 about our new analytics dashboard. Warm but not salesy. End with a clear RSVP call to action.
Minute 3 im Detail — in einfacher Sprache verfeinern
Du musst es nicht beim ersten Versuch perfekt hinbekommen. Antworte einfach so, wie du es einer Kollegin gegenüber tun würdest:
- „Mach es kürzer und lockerer.“
- „Füge am Ende einen Satz über die kostenlose Fragerunde hinzu.“
- „Gib mir 3 Optionen für Betreffzeilen.“
Dieses Hin und Her — iterative Verfeinerung — schlägt das Grübeln über den einen perfekten Prompt.
Minute 4 im Detail — eine zweite, andere Aufgabe ausprobieren
Wähle eine, um zu beweisen, dass es universell einsetzbar ist:
- „Fasse diesen Artikel in 5 Stichpunkten zusammen: [Text einfügen].“
- „Erkläre mir Zinseszins, als wäre ich 12, mit einem Beispiel.“
- „Ich habe Hähnchen, Reis und Spinat. Gib mir ein 20-Minuten-Abendessen.“
Minute 5 im Detail — die eine Sicherheitsgewohnheit
:::warning Prüfen, bevor du vertraust KI kann selbstbewusst klingen und trotzdem falschliegen — besonders bei Fakten, Zahlen, Daten, Zitaten und Quellenangaben. Bei allem, was wichtig ist, prüfe es. Das ist kein Fehler, den du wegprompten kannst; so funktioniert das Werkzeug. Siehe Halluzinationen & wie man sie reduziert. :::
- Kontext schlägt Schlagwörter: nenne Ziel, Länge, Zielgruppe, Ton und wie „fertig“ aussieht
- Iterative Verfeinerung (Nachfragen in einfacher Sprache) schlägt die Jagd nach dem einen perfekten Prompt
- Claude ist universell einsetzbar — probiere eine zweite, unabhängige Aufgabe aus, um es zu spüren
- Verifiziere immer alles, was wichtig ist; Selbstsicherheit ist nicht Korrektheit
Überprüfe dich selbst
Überprüfe dich selbst
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Wohin als Nächstes:
- Mach jede Antwort besser → Prompting-Grundlagen
- Wähle einen strukturierten Plan → Lernpfade
- Nutze KI für echte Arbeit → Alltägliche Produktivität
- Etwas kam dir seltsam vor? → Fehlerbehebung: „Warum hat Claude das getan?“