Statusline-Anpassung
Die Statusline ist die dauerhafte Leiste, die Claude Code über deine Session anzeigt. Sie anzupassen hält die Fakten, die dir wichtig sind, stets im Blick — welches Modell, wo du bist, wie viel Kontext übrig ist, dein Git-Branch.
Was du anzeigen kannst
- Verwendetes Modell (damit du nicht versehentlich ein teures für eine triviale Aufgabe einsetzt).
- Aktuelles Verzeichnis / Projekt.
- Kontextbudget — wie voll das Fenster ist, ein Hinweis auf
/compact. - Git-Status — Branch, dirty/clean und in welchem Worktree du dich befindest.
Wie es funktioniert
Du verweist die Statusline auf ein Skript (konfiguriert in den Einstellungen), das Session-Daten empfängt und eine Zeile ausgibt. Weil es einfach ein Skript ist, kannst du alles anzeigen, was du berechnen kannst.
#!/usr/bin/env bash
# reads session JSON on stdin; prints a status line
input=$(cat)
model=$(echo "$input" | jq -r '.model.display_name // "claude"')
branch=$(git branch --show-current 2>/dev/null)
printf "%s · %s · %s" "$model" "$(basename "$PWD")" "${branch:-no-git}"
(Die genauen Eingabefelder sind dokumentiert — prüfe sie, bevor du dich auf einen bestimmten Schlüssel verlässt.)
Du willst es nicht selbst skripten?
Community-Werkzeuge (z. B. ccstatusline) bieten fertige, konfigurierbare Statuslines, die du einbinden kannst, statt eine eigene zu schreiben. Behandle jedes Skript von Dritten als Code, den du prüfst, bevor du ihm vertraust.
:::tip Das nützlichste Feld Für die meisten Menschen verdienen sich Kontextbudget + Modell ihren Platz: Sie verhindern die zwei häufigsten Überraschungen — mitten in einer Aufgabe der Kontext ausgeht und das falsche (teurere) Modell verbraucht wird. :::