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Ein Claude-Modell auswählen

Einsteiger

Anthropic bietet eine Modellfamilie an verschiedenen Punkten von Fähigkeit/Kosten/Geschwindigkeit an. Gut zu wählen heißt vor allem: das Modell auf die Aufgabe zuschneiden — und keine Fähigkeit zu bezahlen, die du nicht brauchst.

What you'll learn
  • Die Leiter Haiku → Sonnet → Opus als Fähigkeit/Kosten/Geschwindigkeit-Tradeoff lesen
  • Vom richtigen Default starten statt zu raten und dann bewusst hoch oder runter gehen
  • Tiers in einem System mischen — der größte Kostenhebel, den die meisten nie ziehen
  • Die exakte Model-ID richtig nachschlagen, damit Upgrades eine Ein-Zeilen-Änderung bleiben

Die aktuellen Modelle

Last verified: 2026-08-07 · Official models & pricing

ModelAPI model IDTierBest for
Claude Opus 5claude-opus-5Opus — most capableComplex agentic coding and enterprise work: 1M context, 128k output, with materially better numbers than Opus 4.8. Default on Claude Max, strongest available on Claude Pro. (Supersedes Claude Opus 4.8, now a legacy model.)
Claude Sonnet 5claude-sonnet-5Sonnet — balancedThe default workhorse and Claude Code's default model: the best combination of speed and intelligence, with a 1M-token context window. Start here for most work. (Supersedes Claude Sonnet 4.6, now a legacy model.)
Claude Haiku 4.5claude-haiku-4-5-20251001Haiku — fastest & cheapestHigh-volume, latency-sensitive tasks: classification, extraction, routing, simple chat, and cheap sub-agents.
Claude Fable 5claude-fable-5Mythos-class — flagship (above Opus)Anthropic's most capable widely released model. Multiday autonomous runs, first-shot on ambiguous specs, dense vision, sustained delegation to parallel subagents. GA June 9 2026. Refuses in-band (HTTP 200, stop_reason: refusal) — configure server-side or client-side fallback to another current Claude model (Opus 5 is the recommended default). Adaptive thinking only; raw thinking never returned. 30-day retention (NOT ZDR-eligible).
Claude Mythos 5claude-mythos-5Mythos-class — restricted (Project Glasswing)Same capabilities as Fable 5 without the safety classifiers. Limited availability to approved Project Glasswing partners only; not self-serve. Customers without access should use Fable 5.

Model IDs are exact; tiers and 'best for' are guidance. Pricing, context-window sizes and rate limits change frequently and are intentionally NOT listed here — always read them on the official page above. This file is the single source of truth: never hard-code model facts in prose, link to this table instead.

Probier's aus: welches Modell passt?

Beantworte drei Fragen und bekomme eine Startempfehlung:

Aufgabenschwierigkeit
Was am wichtigsten ist
Anfragevolumen
Recommended
Claude Sonnet

Der ausgewogene Standard — starkes Schlussfolgern und Coden zu einem Bruchteil der Opus-Kosten. Fang hier an und steig nur höher, wenn du an eine echte Qualitätsgrenze stößt.

Schlag die genaue Modell-ID nach in der Modelltabelle. Nur als Faustregel — führe zur Sicherheit eine schnelle Eval mit deinen eigenen Eingaben durch.

Das mentale Modell: eine Fähigkeitsleiter

  • Starte mit Sonnet. Das ist der Standard-Zugpferd — starkes Reasoning und Coding zu vernünftigen Kosten. Die meisten Aufgaben sollten hier beginnen.
  • Steige zu Opus auf, wenn Sonnet strauchelt und Qualität mehr zählt als Kosten (hartes Reasoning, kniffelige Agenten, verhedderter Code).
  • Steige auf Haiku ab für hohe Volumen, latenzsensible oder einfache Arbeit (Klassifikation, Extraktion, Routing, günstige Sub-Agenten).

So wählst du tatsächlich

Guided walkthrough1 of 4
  1. Es ist das ausgewogene Zugpferd. Woanders zu starten heißt zu optimieren, bevor du Evidenz über deine tatsächliche Aufgabe hast.

Model-Tiering verdient einen eigenen Read: Kosten & Latenz.

:::tip Wähle nicht allein nach Benchmarks Öffentliche Benchmarks sind ein Starthinweis, kein Urteil für deine Aufgabe. Fahre eine winzige Eval auf einer Handvoll deiner echten Inputs über zwei Modelle — dauert Minuten und schlägt Raten. :::

Die exakte Model-ID nachschlagen

Übergib immer die aktuelle API-Model-ID (z. B. in deinem messages.create-Call). Hol sie aus der Modelltabelle oben oder der offiziellen Models-Seite — und lies sie lieber aus der Config, statt sie an vielen Stellen hart zu codieren, damit Modell-Upgrades eine Ein-Zeilen-Änderung sind.

Prüfe dich selbst

0/4
  1. Du baust etwas Neues und hast keine Daten dazu, welches Modell passt. Wo startest du?
  2. Sonnet macht 90 % deines Traffics gut, scheitert aber an harten 10 %. Bester Zug?
  3. Ein Benchmark zeigt Modell A vor Modell B. Was solltest du für deine App schließen?
  4. Warum die Model-ID aus der Config lesen, statt sie durch deinen Code zu streuen?
Key takeaways
  • Haiku → Sonnet → Opus ist eine Fähigkeit/Kosten/Geschwindigkeit-Leiter — wähle eine Sprosse, rate kein Modell.
  • Auf Sonnet defaulten und ausliefern; nur mit Evidenz aus deiner eigenen Aufgabe hoch oder runter gehen.
  • Rüste die harte Teilmenge auf, nicht die ganze Workload — Routing schlägt Pauschal-Upgrades.
  • Tiers in einem System zu mischen ist einer der größten verfügbaren Kostenhebel.
  • Benchmarks sind ein Hinweis; eine winzige Eval auf deinen echten Inputs ist das Urteil.
  • Model-ID aus der Config lesen und in der Live-Modelltabelle nachschlagen — Modellfakten niemals hart codieren.

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