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Ein Claude-Modell auswählen

Einsteiger

Anthropic bietet eine Modellfamilie mit unterschiedlichen Punkten in Bezug auf Leistungsfähigkeit/Kosten/Geschwindigkeit. Gut zu wählen bedeutet vor allem, das Modell auf die Aufgabe abzustimmen — und nicht für Leistungsfähigkeit zu bezahlen, die du nicht brauchst.

Die aktuellen Modelle

Last verified: 2026-06-20 · Official models & pricing

ModelAPI model IDTierBest for
Claude Opus 4.8claude-opus-4-8Opus — most capableThe hardest reasoning, long-horizon agents, and complex coding where quality matters more than cost.
Claude Sonnet 4.6claude-sonnet-4-6Sonnet — balancedThe default workhorse: strong coding and reasoning at a fraction of Opus cost. Start here for most production work.
Claude Haiku 4.5claude-haiku-4-5-20251001Haiku — fastest & cheapestHigh-volume, latency-sensitive tasks: classification, extraction, routing, simple chat, and cheap sub-agents.
Fable 5claude-fable-5Latest generationOne of the newest Claude models. Capabilities and positioning evolve quickly — check the official page above before choosing it.

Model IDs are exact; tiers and 'best for' are guidance. Pricing, context-window sizes and rate limits change frequently and are intentionally NOT listed here — always read them on the official page above. This file is the single source of truth: never hard-code model facts in prose, link to this table instead.

Probier es aus: Welches Modell passt?

Beantworte drei Fragen und erhalte eine erste Empfehlung:

Aufgabenschwierigkeit
Was am wichtigsten ist
Anfragevolumen
Claude Sonnet

Der ausgewogene Standard — starkes Schlussfolgern und Coden zu einem Bruchteil der Opus-Kosten. Fang hier an und steig nur höher, wenn du an eine echte Qualitätsgrenze stößt.

Schlag die genaue Modell-ID nach in der Modelltabelle. Nur als Faustregel — führe zur Sicherheit eine schnelle Eval mit deinen eigenen Eingaben durch.

Das mentale Modell: eine Leistungsleiter

  • Beginne mit Sonnet. Es ist das Standard-Arbeitstier — starkes Reasoning und Coding zu vernünftigen Kosten. Die meisten Aufgaben sollten hier starten.
  • Steige nur dann auf Opus auf, wenn Sonnet an seine Grenzen stößt und Qualität wichtiger ist als Kosten (schwieriges Reasoning, knifflige Agenten, verzwickter Code).
  • Steige auf Haiku ab für umfangreiche, latenzempfindliche oder einfache Arbeit (Klassifizierung, Extraktion, Routing, günstige Sub-Agenten).

Wie man tatsächlich wählt

  1. Standardmäßig Sonnet und ausliefern.
  2. Stößt du an eine Qualitätsgrenze? Probiere Opus nur an der schwierigen Teilmenge.
  3. Schmerzen Kosten oder Latenz? Prüfe, ob Haiku für diesen Schritt gut genug ist.
  4. Mische Modelle. Verwende Haiku für günstiges Vor-/Nachbearbeiten und Sonnet/Opus für den schwierigen Kern. Diese „Modell-Staffelung" ist einer der größten Kostenhebel — siehe Kosten & Latenz.

:::tip Wähle nicht allein anhand von Benchmarks Öffentliche Benchmarks sind ein erster Hinweis, kein Urteil für deine Aufgabe. Führe ein winziges Eval an einer Handvoll deiner echten Eingaben mit zwei Modellen durch — das dauert Minuten und ist besser als zu raten. :::

Die exakte Modell-ID nachschlagen

Übergib immer die aktuelle API-Modell-ID (z. B. in deinem messages.create-Aufruf). Hol sie dir aus der Modelltabelle oben oder der offiziellen Modellseite — und lies sie bevorzugt aus einer Konfiguration, statt sie an vielen Stellen fest zu verdrahten, damit Modell-Upgrades eine einzeilige Änderung bleiben.

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